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Hochpunkt der Spekulationsblase 1999/2000 lag das Kurs-Gewinn-Verhältnis
in dieser Berechnung bei ca. 35. Durch den nachfolgenden Kursrutsch sank
es auf ca. 20, ist aber in den letzten Monaten wieder auf über 25
gestiegen. Danach ist der US-Aktienmarkt zur Zeit schon wieder sehr teuer.
Es
ist übrigens historisch sehr ungewöhnlich, dass die große
Spekulationsblase, die im Jahr 2000 endete, jetzt bereits völlig
verdaut sein soll. Wenn man sich ähnliche Entwicklungen in der
Vergangenheit anschaut (z.B. 1920 - 1929 und 1960 - 1972), endeten sie
immer mit einem Zusammenbruch des Aktienmarktes und einem Absinken der
Kurs-Gewinn-Verhältnisse auf deutlich unter 10 (siehe Abb. 1).
Naturgemäß
etwas besser stellt sich die aktuelle Bewertung des US-Aktienmarktes
dar, wenn man das zukunftsbezogene Kurs-Gewinn-Verhältnis betrachtet,
das aus den erwarteten Gewinnen der nächsten 12 Monate errechnet
wird. Wegen der erwarteten Gewinnsteigerungen ergibt sich bei dieser
Methode derzeit ein KGV von rund 18 für den breiten amerikanischen
Aktienmarkt (S&P500). Auch das ist nicht gerade als billig zu bezeichnen.
Allerdings könnte damit zumindest noch etwas Luft nach oben bleiben.
Bei Zinssteigerungen, einer schlechteren Wirtschaftsentwicklung als
erwartet oder externen Schocks (Terrorattacken, internationale Konflikte,
verstärkter Dollarabwertung) ist der Aktienmarkt aber gefährdet.
Günstiger,
aber nicht grundsätzlich anders als in den USA stellt sich übrigens
die Situation an Europas Aktienmärkten dar. Die Kurs-Gewinn-Verhältnisse
liegen unter den amerikanischen und die Erwartung eines kräftigen
Wirtschaftsaufschwungs ist hier - anders als in den USA - noch nicht
in den Kursen enthalten. Allerdings darf man sich keinen Illusionen
hingeben. Die Welt-Leitbörsen in New York bestimmten bisher den
Trend auch in Europa und ein schwacher US-amerikanischer Aktienmarkt
drückte auch bei uns die Kurse nach unten, meist sogar verstärkt.
Daher der Ausspruch: "Wenn die Wall Street hustet, bekommt Europa
eine Grippe."
2. Zinswende? |
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Abbildung
2 zeigt die Entwicklung der langfristigen Zinsen in Deutschland. Im
Sommer 2003 wurde mit 3,6% p.a. ein Tiefpunkt erreicht, den es seit
Jahrzehnten (die Abb. zeigt wegen fehlender Monatsdaten nur die letzten
30 Jahre) nicht mehr gegeben hat. Diese historische Ausnahmeerscheinung
war nur möglich, weil die Wirtschaftslage in den letzten drei Jahren
außerordentlich schwach war und keine Inflationstendenzen erkennbar
waren. Im Gegenteil, es bestand die Befürchtung, dass es zu einer
Deflation (statt zuviel ist zuwenig Geld im Umlauf) mit sinkenden Preisen
und Löhnen kommen könnte.
Sollte
die Wirtschaftsentwicklung jetzt wieder anziehen, wie dies von vielen
erwartet wird, ist es nicht vorstellbar, dass die Zinsen auf dem niedrigen
Niveau verbleiben oder gar weiter sinken. Vielmehr muss dann mit einem
- je nach Stärke des Aufschwungs - mehr oder weniger kräftigen
Zinsanstieg gerechnet werden. Dies wäre schlecht für die Besitzer
von Anleihen und Aktien. Sowohl Anleihen wie Aktien reagieren in der
Regel mit Kursverlusten auf steigende Zinsen. Besser stellen sich dann
z.B. Immobilienfonds, Edelmetalle und andere Sachwertanlagen.
Falls
der Zinssenkungstrend anhalten sollte, deutet das auf eine sehr schwache
Wirtschaftsentwicklung hin. Die Wirtschaft liefe Gefahr, in eine Deflation
zu geraten. Dies bedeutet, dass die Firmen wegen starker Konkurrenz
und schwacher Nachfrage gezwungen sind, Preise zu senken und weiter
Personal abzubauen. In diesem Fall wäre mit weiter steigender Arbeitslosigkeit,
sinkenden Preisen und irgendwann auch mit sinkenden Löhnen zu rechnen.
Es besteht die Gefahr, dass Schuldner bei einer Deflation wegen zu geringer
Einkommen bzw. Umsätze ihre Schulden nicht vereinbarungsgemäß
zurückzahlen können und es zu Zahlungsausfällen kommt.
Dies wiederum belastet die Gläubiger, die dann ihrerseits in Zahlungsschwierigkeiten
kommen können. Deflation kann also eine gefährliche Negativspirale
in Gang setzen, bei der es zu Zwangsverkäufen von Vermögenswerten
in großem Ausmaß kommen kann und entsprechend die Preise
von Vermögenswerten (Aktien, Immobilien, Rohstoffe, Edelmetalle)
allgemein unter Druck geraten. Einzig die Besitzer von Bargeld (bzw.
Kontoguthaben, Geldmarktfonds u.ä.) und erstklassigen Anleihen
profitieren dann. Ob es zu der geschilderten Negativspirale kommt, hängt
wiederum stark davon ab, wie hoch das Ausmaß der Verschuldung
in einer Volkswirtschaft ist (siehe unter 3.).
Ob
sich eines der beiden Szenarien (Inflation oder Deflation) in den nächsten
Jahren entwickelt, wissen wir nicht. Aber wir wissen, dass beide Szenarien
insbesondere für Aktienanleger negative Konsequenzen hätten.
Daher sollte der Kapitalanleger die Entwicklung der kurz- und langfristigen
Zinsen sehr aufmerksam beobachten.
Eine
spezielle Beobachtung zum Zusammenhang zwischen Zinsentwicklung und
Wirtschaftsentwicklung betrifft die USA. Dort können Immobilieneigentümer
ihre Hypotheken jederzeit kurzfristig kündigen, ohne dafür
Vorfälligkeitsentschädigungen wie bei uns zahlen zu müssen.
Aufgrund der sinkenden Zinsen haben viele Hausbesitzer in den vergangenen
Jahren von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht, um von einem älteren,
d.h. teureren Kredit, auf einen neuen, billigeren Kredit umsteigen zu
können. Ein Beispiel: Ein Hauseigentümer hat ein 200.000 USD-Darlehen,
das noch mit 7,5% verzinst werden muss. Im Sommer 2003 tauscht er dieses
Darlehen einfach gegen ein gleich hohes Darlehen mit 5% Zins aus. Ergebnis:
5.000 USD pro Jahr an Zinsen gespart. Dieses gesparte Geld steht nun
z.B. für zusätzlichen Konsum zur Verfügung, was die US-Wirtschaft
stärkt. Es geht aber sogar noch besser (für die Konsumwirtschaft):
Der Hausbesitzer tauscht sein 7,5%iges 200.000 USD-Darlehen gegen ein
5%iges 300.000 USD-Darlehen aus und lässt sich die 100.000 USD
Zusatzkredit bar auszahlen, um davon z.B. ein neues Auto, neue Möbel
etc. zu kaufen. Folge für den Schuldner: Die monatliche Zinsbelastung
bleibt gleich, er hat allerdings 100.000 USD Schulden mehr. Folge für
die Wirtschaft: Der Konsum wird kurzfristig noch kräftiger angekurbelt.
Dieses
wundersame "Sich-selbst-an-den Haaren-aus-dem-Sumpf-ziehen"
funktioniert naturgemäß nur bei sinkenden Zinsen und hat
bei steigenden Zinsen mittel- und langfristig unangenehme Konsequenzen,
wenn nämlich die Zinsbindung des neuen Darlehens ausläuft
und die Kreditnehmer unter erhöhten Zinsbelastungen zu leiden haben.
Bei steigenden Zinsen ist also damit zu rechnen, dass der konsumsteigernde
Effekt dieser Umschuldungen wegfällt und mittelfristig sogar zu
einem Belastungsfaktor für den Konsum werden kann.
3. Das Damoklesschwert der Verschuldung

Abb. 3: Gesamtverschuldung aller US-Wirtschaftssektoren in % des
US-Volkseinkommens
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Abbildung
3 zeigt die Gesamtverschuldung der US-amerikanischen Volkswirtschaft
im Verhältnis zur Wirtschaftsleistung seit 1915. Erkennbar
sind zwei extreme Anstiege. Ende der 20er bis Mitte der 30er-Jahre
kam es im Zuge der Weltwirtschaftskrise zu einer Schuldenblase,
die bis Anfang der 40er Jahre wieder überwunden wurde. Seit
1980 gibt es nun erneut einen steilen Anstieg, der den Schuldenstand
auf ein Rekordhoch von 299% katapultiert hat. Das bedeutet: Die
Summe aller Schulden, die US-amerikanische Privathaushalte, Unternehmen
und die öffentlichen Haushalte (Staat etc.) haben, beträgt
das Dreifache des gesamten Volkseinkommens eines Jahres.
Die
Interpretation der Abbildung 3 ist nicht einfach. Der erste Anstieg
in den dreissiger Jahren war z.T. Auslöser und Verstärker
der Weltwirtschaftskrise, denn ein hoher Schuldenstand führt
in Krisenzeiten eher zu einem negativen "Dominoeffekt",
weil Unternehmen und Privatpersonen aufgrund ausbleibender Zahlungen
ihrer Kunden bzw. Arbeitgeber bei geringer eigener Kapitaldecke
eher insolvent werden und damit wiederum andere (Firmen, Arbeitnehmer,
Staat) durch Zahlungsausfälle belasten.
Daneben
ist der Anstieg in der Grafik aber auch dadurch bedingt, dass
das Volkseinkommen in der Krise 1929 - 1933 rapide zurückging.
Da die Verschuldung in der Grafik auf das Volkseinkommen bezogen
wird, bewirkt ein sinkendes Volkseinkommen automatisch einen Anstieg
der Verschuldungsquote.
Der
neuerliche Anstieg seit dem Jahr 1980 ist teilweise dadurch zu
erklären, dass die US-Wirtschaft in den letzten zwanzig Jahren
eine enorme Wandlung in der Finanzwirtschaft durchlebt hat. Betrachten
wir folgendes Beispiel. Jemand, nennen wir ihn Mr. Miller, hat
eine Verbindlichkeit von 1.000 US-Dollar bei seiner Bank oder
seiner Kreditkartengesellschaft. Wenn das Finanzinstitut Mr. Miller
das Geld aus seinen eigenen Mitteln, d.h. seinem Eigenkapital
leiht, tauchen die 1.000 USD in der Schuldenstatistik nur einmal
auf. Wenn die Bank oder Kreditkartengesellschaft sich wiederum
das Geld am Kapitalmarkt leiht (z.B. bei anderen Banken, der Zentralbank
oder bei privaten Anlegern in Form einer Anleihe), tauchen die
1.000 USD zweimal in der Statistik auf: einmal als Verbindlichkeit
von Herrn Miller und einmal als Verbindlichkeit des Finanzinstituts.
Dies war der Normalfall vor 1980.
Heutzutage
sind die Abläufe in der Finanzwirtschaft so, dass Mr. Millers
Schuld häufig dreimal oder sogar noch öfter in der Statistik
auftaucht. Die Bank oder Kreditkartengesellschaft verkauft nämlich
ihre Forderungen, also die Schulden ihrer Kunden, an ein weiteres
Finanzinstitut, dass aus den zusammengefassten Forderungen spezielle
Anleihen (z.B. sogenannte Asset Backed Securities) zusammenstellt,
die dann wiederum weiter verkauft werden. Am Ende der Finanzkette
steht dann vielleicht ein deutscher Anleger, der eine Anleihe
kauft. Je mehr Zwischenhändler in dieses Geschäft eingeschaltet
werden, um so mehr Verbindlichkeiten entstehen, die in der Statistik
als Schulden auftauchen.
Ist
der Anstieg in der Abb. 3 also gar kein Problem, weil es sich
nur um statistische Mehrfachzählungen handelt? Nein, denn
erstens ist die Schuldenbelastung der privaten Haushalte und Unternehmen
auch ohne den Statistikeffekt kontinuierlich gewachsen (siehe
die folgende Abbildung) und zweitens besteht ein Problem in der
Vernetzung aller Finanzakteure. Jeder in der langen Kette zwischen
Mr. Miller und dem letztendlichen Investor ist darauf angewiesen,
dass alle anderen Glieder der Kette ihre Verbindlichkeiten erfüllen.
Sollte es an einer Stelle ein größeres Zahlungsproblem
geben, kann sich das sehr schnell fortpflanzen und die anderen
Finanzakteure bzw. die gesamte Volkswirtschaft in Schwierigkeiten
bringen und den oben beschriebenen Dominoeffekt erneut auslösen.
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Abbildung 4: Fremdkapitalquoten
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Abbildung
4 zeigt, dass die Verschuldung in Relation zum Vermögen in
den letzten 58 Jahren einem stark ansteigenden Trend folgt, sowohl
bei privaten Haushalten wie bei Unternehmen. Die Finanzwirtschaft
(Banken etc.) ist in dieser Abbildung nicht mit erfasst, so dass
der oben beschriebene Effekt der Mehrfacherfassung von Verbindlichkeiten
hier ausgeschlossen werden kann.
Durch
die Erhöhung der Fremdkapitalquote steigt das Insolvenzrisiko.
Daher ist die abgebildete Entwicklung als ein Warnsignal für
die Kapitalmärkte zu interpretieren.
Folgerungen
und Empfehlungen (siehe auch die Teile 1 und 2 unserer Studie)
Generell
Reduzierung
der Ertragserwartungen für Kapitalanlagen, gemessen am hohen
Renditeniveau der achtziger und neunziger Jahre.
Sehr
viel Sorgfalt sollte auf die private Finanzplanung, insbesondere
auf die Liquiditätsplanung und die Aufteilung des Vermögens
auf die verschiedenen Anlageformen wie Aktien, Anleihen, Immobilien
etc. (Asset Allocation) gelegt werden. Dabei stehen folgende Fragen
im Vordergrund: Wie hoch ist meine Fähigkeit und Bereitschaft,
Risiken zu tragen? Wann brauche ich wieviel Geld aus meinen Kapitalanlagen?
Unter
Berücksichtigung der oben dargestellten Risiken empfehlen
wir derzeit, die liquiden Reserven (z.B. Festgeld, Geldmarktfonds,
kurzfristige sichere Festverzinsliche) gegenüber dem Normalzustand
etwas zu erhöhen, um bei möglichen wirtschaftlichen
Turbulenzen die eigene Zahlungsfähigkeit gesichert zu haben.
Außerdem sollte der Aktienanteil am Vermögen kritisch
überprüft werden.
Die
Streuung des Vermögens auf verschiedene Anlageformen war
immer schon ein Grundprinzip erfolgreicher Kapitalanlage und wird
es gerade auch in schwierigen Zeiten bleiben. Dabei ist darauf
zu achten, dass die verschiedenen Anlageformen sich in verschiedenen
Wirtschaftszyklen möglichst gegenläufig oder unabhängig
voneinander entwickeln (z.B. europäische Standardaktien und
Gold/Goldminenaktien).
Aktien(-fonds)
Verabschiedung
von der "Kaufen und liegenlassen-Strategie". Abbau indexorientierter
Anlagen. Stattdessen flexibleres Agieren oder Wahl entsprechender
Investmentfonds. Wir sagen Ihnen, welche wir aktuell für
empfehlenswert halten.
Sparpläne
in Aktienfonds - d.h. die regelmäßige monatliche Einzahlung
einer bestimmten Summe, z.B. 100 Euro - haben den Vorzug, dass
bei nachgebenden Kursen weitere, d.h. verbilligte Anteile gekauft
werden. Auch bei einer längeren Durststrecke verbilligt der
Anleger somit regelmäßig seinen Einstandspreis. Bei
Erreichen eines Aufwärtstrends profitiert dann der bereits
angesammelte Fondsbestand von dem höheren Kursniveau. Daher
eignen sich Aktienfonds-Sparpläne für Anleger mit einer
langfristigen Anlageperspektive grundsätzlich auch in "holprigen"
Börsenzeiten. Gleichwohl kann auch bei Sparplänen das
Risiko von länger andauernden Kurseinbrüchen reduziert
werden, wenn z.B. statt klassischer Aktienfonds flexible Mischfonds
gewählt werden. Diese passen den Aktienanteil im Fonds der
jeweiligen Börsenlage an. Außerdem sollten diejenigen,
deren Sparplan bereits länger läuft und die daher im
Verhältnis zur Sparrate bereits relativ viel Kapital angespart
haben, jetzt überprüfen, ob sie nicht einen Teil des
Fondsbestandes in risikoreduzierte Fonds umschichten wollen.
Anleihen,
Rentenfonds
Unseren Kunden
haben wir bereits im Frühjahr 2003 empfohlen, langfristige
Zinsanlagen wie z.B. Anleihen, Pfandbriefe und langfristige Rentenfonds
in kürzerfristige Zinsanlagen umzutauschen. Wer dies noch
nicht gemacht hat, hat derzeit eine zweite Chance, einen schönen
Kursgewinn mitzunehmen. Für eine individuelle Beratung stehen
wir gern zur Verfügung.
Generell
empfehlen wir den Abbau von Fremdwährungsanleihen, da wir
weitere Wechselkursturbulenzen erwarten. Ausserdem empfehlen wir
derzeit den Abbau von Anleihen zweitklassiger Schuldner (z.B.
von wenig solventen Unternehmen oder Staaten, sogenannte "Junkbonds"),
da das erhöhte Ausfallrisiko nur ungenügend entlohnt
wird.
Offene
Immobilienfonds
Die Ertragsaussichten
für offene Immobilienfonds haben sich in den letzten zwei
Jahren verschlechtert. Die Unterschiede in der Managementqualität
verschiedener Fonds treten immer deutlicher zu Tage. Wir empfehlen,
unterdurchschnittliche Fonds (z.B. die iii-Immobilienfonds 1 und
2) zu verlassen, bevor das viele Anleger gleichzeitig tun wollen.
Dann könnte es am Ausgang eng werden. Wir sagen Ihnen, welche
Fonds wir aktuell noch für empfehlenswert halten.
Geschlossene
Immobilienfonds und vermietete Immobilien im Direkteigentum
Die Unterschiede
zwischen den einzelnen Fonds bzw. Objekten sind so groß,
dass hier keine pauschalen Empfehlungen gegeben werden können.
Wir stehen zu einer individuellen Beratung zur Verfügung.
Gold
und Rohstoff-Anlagen (einschließlich Minenaktien)
Diese Anlageklassen
sind in den achtziger und neunziger Jahren fast in Vergessenheit
geraten, weil sie in Zeiten abnehmender Inflation und hoher wirtschaftlicher
Stabilität unattraktiv waren. Wenn wir nun vor einer Phase
steigender Inflation und wachsender Unsicherheit stehen, steigt
die Attraktivität. Die Kursschwankungsrisiken rohstoffgebundener
Anlagen sind zwar für sich allein betrachtet sehr groß,
aber als Beimischung in einem diversifizierten Depot haben solche
Anlagen sehr willkommene Eigenschaften. Sie entwickeln sich oft
gegenläufig zum klassischen Aktienmarkt und zu Anleihekursen.
Unseren Kunden stehen wir gern für weitere Erläuterungen
oder eine persönliche Beratung zur Verfügung.
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gez. Michael Böckhoff,
Certified Financial Planner, Geschäftsfüher
13.02.2004
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